Biographie

Die in Mannheim geborene Sängerin zählt zu den gefragtesten hochdramatischen Sopranistinnen unserer Zeit. Gabriele Schnaut studierte mit Auszeichnung an der Frankfurter Musikhochschule und in Berlin. 1976 erhielt sie ihr erstes Festengagement als lyrischer Mezzosopran an die STAATSOPER STUTTGART. Es folgten weitere Festengagements an das STAATSTHEATER DARMSTADT (1978-1980), NATIONALTHEATER MANNHEIM (1980-1986) und an die DEUTSCHE OPER AM RHEIN DÜSSELDORF (1986-1990).
In der Zeit von 1985-1990 erfolgte der Wechsel ins hochdramatische Fach. Seit 1991 ist sie freischaffend tätig und regelmäßig Gast an allen führenden Opernhäusern der Welt.

1995 wurde Gabriele Schnaut Kammersängerin der Freien und Hansestadt Hamburg.

Im Jahr 2003 wurde sie zur Bayerischen Kammersängerin ernannt.

Es entwickelte sich rasch eine internationale Karriere, die sie regelmäßig an folgende Opernhäuser und Festivals führte:

BAYREUTHER FESTSPIELE (1976-2000): Ring der Nibelungen (Brünnhilde, 2. und 3. Norn, Sieglinde), Lohengrin (Ortrud), Tannhäuser (Venus); SALZBURGER FESTSPIELE (2000): Turandot (Titelrolle); BAYERISCHE STAATSOPER MÜNCHEN (ab 1997): Ring der Nibelungen (Brünnhilde), Elektra (Titelrolle), Lohengrin (Ortrud), Tannhäuser (Venus), Parsifal (Kundry); HAMBURGISCHE STAATSOPER (seit 1985): Ring der Nibelungen (Brünnhilde), Tristan und Isolde (Isolde), Parsifal (Kundry), Elektra (Titelrolle), Lohengrin (Ortrud), Der Schatzgräber (Els), Intolleranza (Frau); DEUTSCHE OPER BERLIN (seit 1995): Ring der Nibelungen (Brünnhilde), Tristan und Isolde (Isolde), Elektra (Titelrolle), Turandot (Titelrolle), Die Frau ohne Schatten (Färberin), Lohengrin (Ortrud); SÄCHSISCHE STAATSOPER DRESDEN: Ring der Nibelungen (Brünnhilde), Die Frau ohne Schatten (Färberin), Elektra (Titelrolle), Tristan und Isolde (Isolde); WIENER STAATSOPER (ab 1991): Ring der Nibelungen (Brünnhilde), Tristan und Isolde (Isolde), Die Frau ohne Schatten (Färberin), Parsifal (Kundry), Lohengrin (Ortrud), Turandot (Titelrolle), Elektra (Titelrolle); METROPOLITAN OPERA NEW YORK (ab 1993): Ring der Nibelungen (Brünnhilde), Elektra (Titelrolle), Die Frau ohne Schatten (Färberin); ROYAL OPERA HOUSE COVENT GARDEN (ab 1987): Tristan und Isolde (Isolde), Die Frau ohne Schatten (Färberin), Lohengrin (Ortrud), Die Walküre (Sieglinde); TEATRO ALLA SCALA DI MILANO (1994): Die Walküre (Brünnhilde), Elektra (Titelrolle); OPERNHAUS ZÜRICH (ab 1997): Tristan und Isolde (Isolde), Ring der Nibelungen (Brünnhilde), Lohengrin (Ortrud); THEATRE DU CHATELET (1994): Ring der Nibelungen (Brünnhilde); THEATRE DE LA BASTILLE (1994, 1998): Elektra (Titelrolle), Tristan und Isolde (Isolde); MUZIEKTHEATER AMSTERDAM: Die Frau ohne Schatten (Färberin), Tristan und Isolde (Isolde); TEATRO SAN CARLO DI NAPOLI (2003): Elektra (Titelrolle); SEMPER OPER DRESDEN (2004): Götterdämmerung (Brünnhilde).

Gabriele Schnaut arbeitete unter anderem mit folgenden Dirigenten zusammen: Christian Thielemann, James Levine, Zubin Mehta, Sir Simon Rattle, Bernard Haitink, Giuseppe Sinopoli, Peter Schneider, Franz Welser-Möst, Donald Runnicles, Fabio Luisi, Michael Boder, Christoph von Dohnányi, Gerd Albrecht, Carlo Maria Giulini, Sir Georg Solti, Pierre Boulez, Valery Gergiev, Horst Stein, Seiji Ozawa und Ralf Weikert.

Mit folgenden Regisseuren erarbeitete Gabriele Schnaut ihre wichtigsten Rollen: Bob Wilson (Ring der Nibelungen), Herbert Wernicke (Die Frau ohne Schatten, Elektra), David Alden (Ring der Nibelungen), Günter Krämer (Ring der Nibelungen, Tristan und Isolde, Intolleranza, Elektra, Der Schatzgräber), Klaus-Michael Grüber (Elektra), Willy Decker (Götterdämmerung), Götz Friedrich (Ring der Nibelungen, Tristan und Isolde), Ruth Berghaus (La Clemenza di Tito, Tristan und Isolde, Elektra), Jürgen Flimm (Ring der Nibelungen), Robert Carsen (Die Frau ohne Schatten), David Pountney (Turandot) und Harry Kupfer (Tristan uns Isolde).

Eine Liste der CD-Aufnahmen mit Gabriele Schnaut finden Sie unter dem Link "CD".

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